Ökologie

 

Nicht nur unseren Pferden möchten wir ein artgerechtes Leben bieten, als moderne Landwirte stehen wir auch zu unserem Auftrag, Flora und Fauna zu schützen und gesamtbetrieblich verantwortungsvoll und nachhaltig zu handeln. Wir sind uns bewußt, dass die moderne Pferdehaltung Boden und Ressourcen zu Luxuszwecken bindet. Dafür können die für die Pferdehaltung bewirtschafteten Flächen eine höhere biologische Vielfalt bieten.

 

Wo liegt der Unterschied zu konvetionell genutzten landwirtschaftlichen Flächen?

 

  • Pferdeheu wird spät geschnitten. Die Gräser und Kräuter kommen in die Blüte und Samenreife, Insekten finden Nahrung, Vögel finden Insekten, Rehe, Feldhasen und Wiesel finden Verstecke für den Nachwuchs
  • Pferdegras darf enegiearm sein. Deswegen verzichten wir auf chemisch-synthetische Stickstoffdüngung und düngen mit unserem Mist; dadurch erhalten wir den Nähstoffkreislauf
  • Unsere Koppeln mähen wir nach den Weidegängen aus, dadurch vermeiden wir Stickstoffanreicherungen an den Stellen, an denen die Pferde nicht fressen aber äpfeln
  • Artgerechte Pferdernährung bedeutet, dass überwiegend Rauh- und dadurch weniger Kraftfutter gefüttert wird. So verursacht unsere Pferdehaltung nur einen sehr geringen Bedarf an Ackerfläche. Da Heuwiesen und Koppeln keinen flächigen Einsatz von Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden benötigen vermeiden wir dadurch den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln für die Pferdehaltung.

 

Was tun wir sonst noch?

 

  • Wir betreiben eine kleine Biogasanlage mit unserem Pferdmist und den Planzenresten unserer Wiesen. Dadurch erzeugen wir Strom und Wärme und helfen dadurch andere Ressourcen einzusparen
  • Große Fotovoltaik-Anlagen auf unseren Dächern erzeugen Strom
  • LED-Beleuchtung spart Strom ein
  • wir erhalten und pflegen unsere Streuobstwiesen, auf ihnen wachsen bis zu 80 Jahre alte Apfelbäume, die neben Bioobst auch Lebensraum für eine vielfältige Fauna bieten
  • Hecken aus heimischen Gehölzen, eine Biotop-Streuwiese und Insektenstreifen bieten weiteren Lebensraum
  • In unseren 3,5 ha Wald finden sich nicht nur Fichten.                 Eschen, Erlen, Eichen, Buchen, Tannen u.a. sowie kleine Lichtungen sorgen für Vielfalt

 

 

Welche Wildtiere leben in und um Luppmanns?

Hier eine kleine Auswahl der Wildtiere, die man regelmäßig bei uns beobachten kann

 

 

Feldhasen, Wiesel, Rehe, Füchse, Blindschleichen:

In den Wiesen


1  

Spatz, Marder, Fledermaus, Mehlschwalbe: 

Am und in den Gebäuden


1  

Eichhörnchen, Siebenschläfer:

In den Bäumen


1  

 Teichfrosch, Bachforelle, Teichmolch: 

In den Gewässern


1  

Mehlschwalbe, Rotmilan, Fledermaus, Mäusebussard, Spatz: 

In der Luft


1  

 

 

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